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Neu: Das Invisia Spitzenlastmanagement senkt Ihre Energiekosten

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Wie wir unsere monatlichen Energiekosten dank dem neuen Invisia Spitzenlastmanagement mit 5 Minuten Aufwand um 22% gesenkt haben.

Seit Kurzem ist eines unserer interessantesten Features live, nämlich das Invisia Spitzenlastmanagement. Gerne erklären wir Ihnen, worum es sich hierbei genau handelt und wie Sie von dieser Funktionalität profitieren können.
 

Die Energieabrechnung

Die von Ihnen verbrauchte Energie wird von Ihrem Energieversorger verrechnet. Eine Stromabrechnung besteht aus drei verschiedenen Positionen:

Invisia_Spitzenlastmanagement_1.png


Der Leistungstarif für die Netznutzung: Ein Kostentreiber

Der Leistungstarif kann von Energieversorgern nach eigenem Ermessen ab einer Hausanschlussgrösse von über 30kVA oder einem Jahresverbrauch ab 50MWh angewendet werden. Diesen Jahresverbrauch erreicht bereits ein Haus mit ungefähr 10 Wohnungen mit zwei bis vier elektrifizierten Parkplätzen.

Kommt der Leistungstarif zum Einsatz, macht er üblicherweise eine entscheidende Position in der Stromabrechnung aus, denn dieser Tarif ist speziell hoch angesetzt. In unserem Fall – der Invisia AG – beträgt der Leistungstarif 10 Franken pro kW. Zum Vergleich: Der Normaltarif für die Netznutzung beträgt lediglich 4 Rappen pro kWh.

Was ist der Grund für diesen riesigen Preissprung? Der Bezug von viel Leistung erfordert einfach ausgedrückt eine stabilere und wartungsintensive Netzinfrastruktur, die entsprechend mehr kostet. Viel Leistung wird aber oft nur für Spitzenverbrauchszeiten kurzer Dauer benötigt, zum Beispiel um Feierabend (stellen Sie sich ein Mehrfamilienhaus vor: Alle kommen nach dem Arbeiten nach Hause, kochen, waschen noch eine Ladung Wäsche und schauen fern). Obwohl die restliche Zeit des Tages nicht viel Leistung benötigt wird, muss das Stromnetz stark genug sein, um unter diesen wenigen, kurzen Spitzen nicht zusammenzubrechen. Diese Kosten für die Netznutzung werden den Nutzern entsprechend Ihrem «Beitrag» zum Spitzenverbrauch verrechnet.

Was heisst das nun konkret? Die Basis für die Berechnung der Netznutzung im Leistungstarif ist die höchste in einem Monat von Ihnen bezogene Leistung, multipliziert mit dem Leistungstarif. Benötigen Sie also einmal im Monat eine Viertelstunde lang 35 kW, sonst aber immer nur 10 kW, so ist die Basis für die Kostenberechnung Ihr Spitzenwert von 35kW, und nicht etwa der durchschnittliche monatliche Verbrauch. Die Kosten betragen also in diesem Fall 35kW * 10 Fr. = 350 Fr.

Ihnen ist bestimmt schon klargeworden: Kann man nun diese Spitze von 35 kW nur schon auf 20 kW senken, führt dies sofort zu einer beträchtlichen Einsparung.

Höhere Energiespitzen aufgrund einer Ladeinfrastruktur

Stellen Sie sich folgendes vor: Unser Beispiel-Mehrfamilienhaus hat eine Tiefgarage, in welchem neu auch Elektroautos eingestellt sind. Kommen nun alle Mieter nachhause und laden gleichzeitig ihre Elektroautos auf, steigt die benötigte Leistung stark an – womit wiederum auch die Kosten im Leistungstarif zunehmen.

Hat man jedoch ein Spitzenlastmanagement und setzt eine künstliche Leistungsbegrenzung, laden alle Autos über Nacht problemlos die Batterie auf, einfach ziehen sie über längere Zeit weniger Strom – damit wird die Energiespitze geglättet. Am nächsten Morgen sind alle Batterien vollgeladen, aber eine übermässige Leistungsspitze wurde verhindert. Gerade Immobilien mit Ladeinfrastrukturen können deshalb beträchtlich von einem Spitzenlastmanagement profitieren.


Energiespitzen vermeiden und die Kosten massgeblich senken: Ein Beispiel aus der Praxis

Mit unserem Spitzenlastmanagement kann man eine solche Beschränkung von Energiespitzen einfach umsetzen. Wie sich das auswirken kann, zeigen wir Ihnen gerne an einem Praxisbeispiel. Hier sind die Auszüge aus unseren Energierechnungen für November und Dezember abgebildet:

Invisia_Spitzenlastmanagement_2.png

Im November sah unsere Rechnung folgendermassen aus:

Invisia_Spitzenlastmanagement_3.png

Im Dezember haben wir unser Spitzenlastmanagement aktiviert – alles, was wir dafür tun mussten, ist, die Leistungsgrenze zu bestimmen und diese in unserem System einzutragen. Wir haben uns für 22 kW entschieden. Das sind die Werte der neuen Rechnung:

Invisia_Spitzenlastmanagement_4.png

Nun haben wir im Verlauf des Monats insgesamt 1'440 kWh verbraucht – also 30 kWh mehr als im Vormonat. Die Rechnung beträgt aber nur 441.58 Fr. – das ist eine Einsparung von 124.92 Fr. verglichen mit dem Vormonat.

Warum ist das nun so? Weil die Energiespitze im November 34.2 kW betragen hat, im Dezember aber lediglich 21.40 kW. Anstatt 342 Fr. (32.4 kW * Leistungstarif 10 Fr.) beträgt die Position Netznutzung im Leistungstarif nun also nur 214 Fr. (CHF 21.4 * Leistungstarif 10 Fr.).

Das Fazit: Den gewählten Grenzwert von 22 kW in unser Invisia Lademanagement einzutragen, hat keine fünf Minuten gedauert, aber die Stromkosten um ganze 22% verringert. Das langfristige Sparpotenzial: Beachtlich!

Beratung und weitere Informationen zum Invisia Spitzenlastmanagement

Haben Sie Fragen zu unserem Spitzenlastmanagement oder interessiert es Sie, um wie viel Sie Ihre eigene Stromrechnung reduzieren können? Wir beraten Sie gerne und freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Herzlich,

Ihre Invisia AG
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